| 40 Jahre Freie evangelische Gemeinde in Wedel | ![]() | ![]() |
In einer Garage in der Höbüschentwiete 9 in Wedel fand am 24. Dez.1971 eine erste gottesdienstliche Feier statt (Predigt Arwed Brinkop). Seitdem gab es regelmäßig Gottesdienste und viele andere Veranstaltungen in der Freien evangelischen Gemeinde in Wedel. Die Gottesdienste wurden anfangs abwechselnd von Pastor Heitmann, Arwed Brinkop und anderen Gemeindemitgliedern geleitet.
1973 bezog die Gemeinde das leerstehende Schullandheim in der Höbüschentwiete 11, das am 26. August 1973 offiziell als Gemeinde- und Freizeitzentrum GFZ eingeweiht wurde. Hier fanden 28 Jahre alle Gottesdienste und unzählige Veranstaltungen statt. Auch die japanische evangelische christliche Gemeinde in Hamburg feiert seit vielen Jahren regelmäßig ihre Gottesdienste in unserem Gemeindehaus. Die Bausubstanz ließ eine Sanierung des alten Gemeindehauses nicht zu und für die wachsende Gemeinde wurden die Räume zu eng. Am 02. Juli 1999 wurde der Grundstein für ein neues Gemeindehaus gelegt und vorwiegend in Eigenarbeit durch die Gemeindemitglieder fertig gestellt. In einer Festwoche vom 13. bis 20. Oktober 2001 wurde das neue Gemeindehaus offiziell eingeweiht. Die Festwoche begann vor über 300 Besuchern mit der Aufführung des Musicals „Nehemia“, das hauptsächlich von Jan Carstens erstellt und geleitet wurde unter Mitwirkung vieler Gemeindemitglieder.
Im April 2006 wurde Pastor Georg Bollmann in die Gemeinde eingeführt und Arwed Brinkop als langjähriger Gemeindeleiter verabschiedet. Die Freie evangelische Gemeinde lebt mit und von ihren Mitgliedern. Staatliche Einnahmen gibt es nicht. Alle Ausgaben werden durch Spenden ihrer Mitglieder finanziert. Insofern ist die ehrenamtliche Tätigkeit eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der vielfältigen Arbeitsgebiete und monatlichen Veranstaltungen der Gemeinde. Hierzu genügt ein Blick in den monatlich erscheinenden Gemeindebrief. Zu den Gottesdiensten kommen regelmäßig 80 bis 100 Besucher (Gemeindemitglieder und Gäste) - und viele Kinder, so dass wir jeden Sonntag einen gesondert Kindergottesdienst haben. (H. Hartten, Quelle: Chronik von Burkhard Czygan)
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