| Der FeG-Kongress Pfingsten 2009 im RuhrCongress- Zentrum Bochum | ![]() | ![]() |
| Eindrücke – Erlebnisse – Stimmungsbilder Über 20 Teilnehmer aus der Wedeler Gemeinde hatten sich auf den Weg gemacht, um bei dem Bundeskongress der FeGs in Deutschland, der alle 3 Jahre stattfindet, dabei zu sein. Viele von uns erlebten diesen Kongress zum ersten Mal, und so waren wir gespannt und erwartungsvoll. Diese Erwartungen wurden nicht enttäuscht. „Aufbruch.Leben“ war das Thema, das die 6 Zentralveranstaltungen bestimmte. Anhand verschiedener Texte aus dem Lukasevangelium, in denen Jesus Menschen begegnet, sie in die Nachfolge ruft, sie ermutigt, sich ihnen offenbart, wurde das Thema vertieft. Jesus fordert uns auf, zum Leben aufzubrechen. Eindrucksvoll wurden einige der zentralen Vorträge durch Anspiele von Rolf Dieter Degen eingeleitet, indem er einzelne biblische Personen (Petrus, Levi) lebensnah darstellte. Sehr temperamentvoll hielt der leitende Bischof Daniel Nungwana von der Afrika-Inland-Kirche in Tansania seine Predigt am Pfingstsonntagmorgen, so dass der Übersetzer Mühe hatte, dem Redetempo zu folgen.Die Zentralveranstaltungen wurden umrahmt und mitgestaltet von einer sehr professionell auftretenden, mitreißenden Musikband mit sehr guten Solisten unter Leitung von Hans-Werner Scharnowski. Als weiteres Highlight kam ein Konzert mit dem Gospelchor „Living Gospel“ aus Schalksmühle dazu. Neben den vielen wertvollen Vorträgen gab es ein tolles Kinderprogramm mit Daniel Kallauch und Team, und auch die Jugend kam mit eigenen Veranstaltungen auf ihre Kosten. Ein Highlight von Familie Offe: Es gab draußen ein Torwandschießen zugunsten von „Gooolgatha“, einem Projekt für die Straßenkinderarbeit in Brasilien. Bei 3 Treffern gab es eines der begehrten gelben Gooolgatha T-Shirts zu gewinnen, was nicht häufig gelang. Eines ihrer Kinder brachte das Kunststück fertig, das gleich zweimal zu schaffen. Über dieses unverhoffte Geschenk konnten sie nur dankbar staunen und sahen darin auch ein Zeichen der Güte Gottes. Am Sonntagnachmittag gab es das Angebot von insgesamt 26 Seminaren mit einer weiten Themenvielfalt (z.B. Aufbruch zur persönlichen Evangelisation, Berufung – wie finde ich meine Spur?, Das Leben meistern – gelassen älter werden, Klimawandel – ein Thema für Christen?, Aufbruch der Beter,Weltmission – wie Gott die Welt bewegt). Ein weiterer Höhepunkt besonders für die ältere Generation, die schon länger in den Gemeinden zuhause ist, war ein Singabend mit Peter und Diethelm Strauch. Hier stellten beide einige ihrer Lieder, die z.T. noch heute in den Gemeinden gern gesungen werden, mit ihrer Entstehungsgeschichte vor, und beim gemeinsamen Singen wurden wir an frühere Zeiten erinnert (70er/ 80er Jahre). Die Zentralveranstaltungen fanden im großen Saal des Kongresszentrums statt mit bis zu 4.000 Zuhörern, während die Seminare auch in Nachbargebäuden (Hotel, Hospital, „Starlight“ -Tagungszentrum) stattfanden. Zwischen den Veranstaltungen war Gelegenheit, die Infostände zu besuchen, um sich über einzelne FeG- Arbeitszweige und Bundeswerke sowie andere christliche Organisationen zu informieren. Dabei kam es immer wieder zu interessanten Begegnungen und Gesprächen. Im Abschlussgottesdienst machte der Präses des Bundes der FeGs, Ansgar Hörsting, anhand der Geschichte von den Emmausjüngern deutlich, dass es in unserem Leben nötig ist, Jesus zu erkennen. Jesus gibt sich auf vielfältige Weise zu erkennen. Er bricht in unserem Leben Dinge auf, die uns daran hindern, ihn zu erkennen. Ansgar Hörsting stellte auch eine Initiative des Bundes für die nächsten 3 Jahre vor, wo es darum geht, wieder neu Wurzeln zu schlagen im Evangelium. Die Stichworte dafür: Aufbruch Stille, Aufbruch Bibel, Aufbruch Montag (Christsein im Alltag). Zum Abschluss des Kongresses kamen die Pfadfindergruppen auf die Bühne, um sich der großen Versammlung vorzustellen. Die Gründung des FeG-eigenen Pfadfinderbundes wurde dann mit der Segnung durch Ansgar Hörsting abgeschlossen (siehe auch den Bericht von Susi). Fazit: Der FeG- Kongress war ein ganz besonderes Erlebnis für Junge und Ältere, mit vielen geistlichen Impulsen und Denkanstößen. Es tat gut, Gemeinde Jesu als große Gemeinschaft zu erleben auch beim gemeinsamen Singen und Hören. So haben wir auch die Bundesgemeinschaft der FeGs mit ihren Arbeitszweigen und Werken und einzelne leitende Mitarbeiter/innen kennen lernen können. Ich bin sehr dankbar, dabei gewesen zu sein, Gott hat uns gesegnet Kurz vor der Rückfahrt am Montag ergab sich noch ein besonderes Problem. Es stellte sich heraus, dass die Auspuffanlage des VW Busses von Familie Offe defekt war und eine Werkstatt gefunden werden musste. Es blieb keine andere Möglichkeit, als mit einem Mietwagen als Ersatzfahrzeug nach Hamburg zurückzufahren. Das bedeutete auch, dass Lars am nächsten Tag noch einmal nach Bochum fahren musste, um den reparierten Bus abzuholen. Trotz dieser negativen Erfahrung konnte das der Freude am Kongress keinen Abbruch tun. Lars und Günter
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