Amuka Day – Neuigkeiten bei „Amuka“

Amuka-Day 2017 - Heilpflanzen

Heilpflanzen am Amuka-Day 2017

Am Samstag, den 6. Mai, konnten wir uns im Gemeindehaus über Neuigkeiten bei „Amuka“ informieren. Antje und Orge Balack gaben uns mit ihren Mitarbeitern wunderbare Einblicke in ihre sozialmissionarische Arbeit unter den Menschen in einem Dorf in Uganda (siehe Amuka-Homepage).
Im Eingangsbereich des Gemeindehauses rösteten Kinder aus Uganda und Deutschland Erdnüsse über einem Kohlenfeuer und Orge brachte mit Quiz-Fragen über das Land unsere Hirnzellen in Wallung. Später wurden Quiz-Teilnehmer ausgelost und erhielten ein kleines Geschenk aus Afrika.

An Ständen konnten wir Dinge – von Ugandern gefertigt – bewundern und erwerben: z.B. Tücher, Skulpturen, Karten und schöne Handwerkskunst, meist mit einfachen Mitteln hergestellt. Sehr spannend war auch der Vortrag über vor Ort gezogene Heilpflanzen, aus denen Tees und Salben zubereitet werden. Mit ihnen können viele Krankheiten effektiv behandelt werden. Dieser Bereich ist ein Schwerpunkt des „Amuka-Projekts“, da viele Menschen vor Ort sich teure Medikamente nicht leisten können.

Es wurden auch andere Sinne angesprochen: Ein gutes Kohlgericht mit würziger Soße, verschiedene Getränke und selbstgebackene Kuchen ließen sich die Besucher schmecken! Die fröhlichen Tänze der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen aus Uganda wurden bestaunt und beklatscht.

Es gab auch einen Film über die Vision von Amuka, nämlich im Besonderen Kindern und Frauen in ugandischen Dörfern zu helfen. Man konnte beispielsweise in einem Theaterstück von Einheimischen sehen, wie ein Tee von vor Ort gezogenen Artemisia- oder Guaven-Blättern bei Menschen, die Malaria oder Durchfall haben, Heilung bringt.
Besucher, meist Kinder, ließen sich von Amuka Mitarbeitern afrikanische Haarsträhnen flechten bzw. geflochtene im Haar anbringen.

Supermarkt im afrikanischen Dorf

African Village Supermarket

Orge und Antje (ihre Kinder sind hier auch engagiert!) arbeiten in dem ugandischen Dorf eng mit Einheimischen zusammen, z.B. mit Iname, einer Lehrerin. Die meisten von ihnen dienen Gott ehrenamtlich und freuen sich, wenn sie Menschen in Uganda helfend begleiten können, und diese sich für die Bibel und den Glauben an Gott öffnen.
Es war sehr schön, dass Iname mit ihren Beiträgen auch die Bilder-Präsentation über AMUKA bereicherte. Hier wurde außerdem darüber berichtet, wie bis zu 300 Kinder ein Mittagessen nach der Schule, im Bibel-Club am Samstag oder in Kindergottesdiensten erhalten – für sie oft die einzige richtige Mahlzeit seit Tagen.

Es hat Spaß gemacht!

Marianne, Doris und Volker Lamaack (FeG Bergedorf)

2017-07-22T15:52:18+00:00 06. Mai 2017|