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Was wir glauben 2017-06-13T20:48:17+00:00

Wir sind eine christliche Gemeinde, die seit 1970 besteht. Unser Ziel ist es, gemeinsam unseren christlichen Glauben zu leben, darin zu wachsen und Erfahrungen zu machen.

Weil wir von Gott begeistert sind, treffen wir uns, stehen sonntags früh auf und bauen Gemeinde. Gemeinde ist für uns keine statische Institution, sondern eine dynamische Gemeinschaft, die sich verändert und vorangeht. Der christliche Glaube ist für uns kein Schnee von gestern und auch kein abstraktes Gedankengebäude, sondern eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus. Für ihn möchten wir andere Menschen begeistern. Deshalb ist es uns wichtig, als Gemeinde relevant zu sein, unsere Veranstaltungen kreativ zu gestalten und traditionelle Elemente mit modernen zu verbinden.

Als evangelische Gemeinde bauen wir unsere Gemeinde auf dem Fundament des Evangelium (gute Nachricht) von Jesus Christus und teilen mit anderen evangelischen Gemeinden und Kirchen das Apostolische Glaubensbekenntnis.

Freikirche bedeutet, dass wir eine Freiwilligkeits-Gemeinde sind. Unsere Mitglieder haben sich mit einer persönlichen Entscheidung dazu entschlossen, Teil unserer Gemeinschaft zu werden und unsere Ziele und Werte zu unterstützen. Als Voraussetzung zur Mitgliedschaft dient allein der Glaube an den gestorbenen und auferstandenen Sohn Gottes, Jesus Christus. Da wir die Trennung von Staat und Kirche befürworten, sind wir auch in unserer Finanzierung auf freiwillige Spenden angewiesen.

Unsere Glaubensgrundsätze

Verbindliche Grundlage für Glauben und Leben in der Gemeinde ist die Bibel als Wort Gottes. In Leben, Struktur und Inhalt folgen wir dem Vorbild der im neuen Testament beschriebenen Gemeinden. Exemplarisch stehen dafür folgende beschriebene Vorbilder:

Viele nahmen die Botschaft an, die Petrus ihnen verkündete, und ließen sich taufen. Durch Gottes Wirken wuchs die Gemeinde an diesem Tag um etwa dreitausend Personen. Was das Leben der Christen prägte, waren die Lehre, in der die Apostel sie unterwiesen, ihr Zusammenhalt in gegenseitiger Liebe und Hilfsbereitschaft, das Mahl des Herrn und das Gebet. Jedermann in Jerusalem war von einer tiefen Ehrfurcht vor Gott ergriffen, und durch die Apostel geschahen zahlreiche Wunder und viele außergewöhnliche Dinge. Alle, die an Jesus glaubten, hielten fest zusammen und teilten alles miteinander, was sie besaßen. Sie verkauften sogar Grundstücke und sonstigen Besitz und verteilten den Erlös entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen an alle, die in Not waren. Einmütig und mit großer Treue kamen sie Tag für Tag im Tempel zusammen. Außerdem trafen sie sich täglich in ihren Häusern, um miteinander zu essen und das Mahl des Herrn zu feiern, und ihre Zusammenkünfte waren von überschwänglicher Freude und aufrichtiger Herzlichkeit geprägt. Sie priesen Gott bei allem, was sie taten und standen beim ganzen Volk in hohem Ansehen. Und jeden Tag rettete der Herr weitere Menschen, sodass die Gemeinde immer größer wurde.

Denkt zum Vergleich an den ´menschlichen` Körper! Er stellt eine Einheit dar, die aus vielen Teilen besteht; oder andersherum betrachtet: Er setzt sich aus vielen Teilen zusammen, die alle miteinander ein zusammenhängendes Ganzes bilden. Genauso ist es bei Christus. Denn wir alle – ob Juden oder Nichtjuden, Sklaven oder Freie – sind mit demselben Geist getauft worden und haben von derselben Quelle, dem Geist Gottes, zu trinken bekommen, und dadurch sind wir alle zu einem Leib geworden. Und wie jeder Körper besteht dieser Leib aus vielen Teilen, nicht nur aus einem. Wenn der Fuß behaupten würde: »Weil ich nicht die Hand bin, gehöre ich nicht zum Körper!«, würde er trotzdem nicht aufhören, ein Teil des Körpers zu sein. Und wenn das Ohr behaupten würde: »Weil ich nicht das Auge bin, gehöre ich nicht zum Körper!«, würde es trotzdem nicht aufhören, ein Teil des Körpers zu sein. Wenn der ganze Körper nur aus Augen bestünde, wo bliebe dann das Gehör? Wenn er nur aus Ohren bestünde, wo bliebe der Geruchssinn? Tatsache jedoch ist, dass Gott, entsprechend seinem Plan, jedem einzelnen Teil ´eine besondere Aufgabe` innerhalb des Ganzen zugewiesen hat. Was wäre das schließlich für ein Körper, wenn alle Teile dieselbe Aufgabe hätten? Aber so ist es ja nicht. Es gibt einerseits viele verschiedene Teile und andererseits nur einen Körper. Das Auge kann nicht einfach zur Hand sagen: »Ich brauche dich nicht!« oder der Kopf zu den Füßen: »Ich brauche euch nicht!« Nein, gerade die Teile des Körpers, die schwächer zu sein scheinen, sind besonders wichtig; gerade den Teilen, die wir für weniger ehrenwert halten, schenken wir besonders viel Aufmerksamkeit; gerade bei den Teilen, die Anstoß erregen könnten, achten wir besonders darauf, dass sie sorgfältig bedeckt sind (bei denen, die keinen Anstoß erregen, ist das nicht nötig). Gott selbst, der ´die verschiedenen Teile des` Körpers zusammengefügt hat, hat dem, was unscheinbar ist, eine besondere Würde verliehen. Es darf nämlich im Körper nicht zu einer Spaltung kommen; vielmehr soll es das gemeinsame Anliegen aller Teile sein, füreinander zu sorgen. Wenn ein Teil des Körpers leidet, leiden alle anderen mit, und wenn ein Teil geehrt wird, ist das auch für alle anderen ein Anlass zur Freude.

Als Gemeinde sind wir Teil der Stiftung Freie evangelische Gemeinde in Norddeutschland und des Bundes der Freien evangelischen Gemeinden in Deutschland (K.d.ö.R.).
Wir pflegen Beziehungen zu allen Gläubigen innerhalb der verschiedenen christlichen Denominationen. Wir sind besonders um gute Beziehungen zu anderen Ortsgemeinden bemüht, sind deshalb auch Teil der Evangelischen Allianz in Kiel.

Die Gemeinde und ihre Mitglieder bekennen sich zum Apostolischen Glaubensbekenntnis:

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinab gestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
Und das ewige Leben.
Amen.
– Apostolisches Glaubensbekenntnis
  • Jesus Christus ist der Sohn Gottes.
    zu lesen in Matthäus 16,16
  • Jesus ist Gott.
    Johannes 10,30Kolosserbrief 2,9Joh. 1,1Philipper 2,6
  • Jesus war ohne eigene Sünde (= Trennung von Gott).
    Jesaja 53,9 • 2. Korintherbrief 5,21 • 1. Petrusbrief 2,22 • Hebr. 4,15
  • Jesus ist als stellvertretendes Opfer für unsere Schuld gestorben (Gedanken, Worte und Taten, die uns von Gott trennen).
    Galaterbrief 1,4 • Titusbrief 2,14 • 1. Petrusbrief 3,18
  • Jesus ist leiblich von den Toten auferstanden.
    1. Korintherbrief 15,4 • Apostelgeschichte 10,39 • Johannes 20,24
  • Jesus ist der einzige Weg zu Gott.
    Johannes 14,6 • Römerbrief 5,1
  • Jesus wird wiederkommen, um die Menschen zu richten.
    Matthäus 24,42 und 26,64 • Hebräerbrief 9,28
  • Der Heilige Geist ist Gott (eine der drei Personen der Dreieinigkeit).
    zu lesen in Apostelgeschichte 5, 3-4
  • Der Heilige Geist bewirkt die Umkehr und Wiedergeburt.
    Johannes 6,44+63 • Römerbrief 8,11
  • Der Heilige Geist lebt in den Menschen, die zu Gott umkehren und mit ihm ihr Leben gestalten.
    Römerbrief 8,14 u. 16 • Johannes 14,17 • 1. Korintherbrief 3,16
  • Der Heilige Geist befähigt Christen, Gottes Willen zu verstehen und zu tun.
    Johannes 16,13
  • Der Heilige Geist schenkt „Sündenerkenntnis“ (= was mich von Gott trennt).
    Johannes 16,8
  • Der Heilige Geist schenkt allen Christinnen und Christen besondere Fähigkeiten.
    Römerbrief 12 • 1. Korintherbrief 12 • Epheserbrief 4 • 1. Petrus 4

Verbindliche Grundlage für Glauben, Lehre und Leben in Gemeinde und Bund ist die Bibel, das Wort Gottes.– Präambel der Verfassung des Bundes Freier evangelischer Gemeinden

Gott steht mit seinem Wort über dem Menschen und die Bibel wird von Jesus Christus („Mitte der Schrift“) her verstanden.

  • Die Bibel ist Gottes Wort an uns.
    zu lesen im 2. Petrusbrief 1,21 • 2. Timotheusbrief 3,16
  • Die Bibel wurde durch menschliche Autoren unter der Leitung des Heiligen Geistes geschrieben.
    Apostelgeschichte 1,16
  • Die Bibel ist für Christinnen und Christen verbindliche Grundlage für den Glauben.
    Römerbrief 10,17 • 5. Mose 13,1
  • Die Bibel ist in jeglicher Hinsicht absolut zuverlässig, da sie von Gott eingegeben, gebraucht und geschützt wurde. Sie hat sich damals und heute bewährt.
    Matthäus 5,18 • Hesekiel 12,25

Was wir über die Menschen glauben

  • Alle Menschen sind von Gott geschaffen, um Gemeinschaft mit ihm zu haben und ihn zu ehren.
    zu lesen in 1. Mose 1,2 • Hiob 33,4 • Psalm 100,3+139 • Epheserbrief 1,5-6 • Philipperbrief 1,10-11
  • Alle Menschen sind Sünder (von Gott getrennt = Ziel verfehlt).
    Römerbrief 3,10 und 23 • Jesaja 53,6
  • Alle Menschen sind den Folgen ihrer Trennung von Gott ausgesetzt – letztlich ist der Tod die Folge dieser Trennung.
    Jesaja 59,2 • Römerbrief 5,12 und 6,23
  • Kein Mensch hat die Möglichkeit, sich selbst aus dieser hoffnungslosen Situation zu erretten.
    Römerbrief 3,28 • Epheserbrief 2,8

Was wir über die Rettung glauben

  • Jesus Christus ist für uns gestorben und hat damit die Dinge auf sich genommen, die uns von Gott trennen.
    zu lesen in Johannes 10,11 • Römerbrief 5,6 • Hebräerbrief 9,28 • 1. Johannesbrief 4,10
  • Gerettet ist, wer darauf vertraut, dass Gott durch Jesus Christus unsere Schuld vergeben hat.
    Lukas 19,10 • Apostelgeschichte 4,12 • Johannes 3,16+17
  • Diese Rettung ist Gnade, sie kann nicht verdient werden.
    Römerbrief 3,24+ 28 und 11,6 • Titusbrief 3,7
  • Jesus Christus bewahrt die Christinnen und Christen.
    Joh. 17,11 • Philipperbrief 4,7 • 2. Thessalonicherbrief 3,3

Was wir über die Zukunft glauben

  • Jesus wird sichtbar wiederkommen, um die Menschen zu richten.
    zu lesen in Matthäus 26,64 • Hebräerbrief 9,28 • Lukas 12,40
  • Die Menschen werden entweder aufgrund ihrer Entscheidungen und Taten für immer von Gott getrennt sein oder durch Vergebung und Rettung für immer bei Gott sein (ewiges Leben durch den Glauben an Christus).
    Hebräerbrief 9,27 • Johannes 14,2 • 2. Korintherbrief 5,1 • Offenbarung 21,4 • Matthäus 5, 22+29 und 10,28 • Johannes 5,24
  • Christinnen und Christen werden leiblich auferstehen.
    Daniel 12,2 • Johannes 5,28+29 • Apostelgeschichte 24,15
  • Gott wird einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen.
    Offenbarung 21,1 • 2. Petrusbrief 3,13

Was wir über die Gemeinde glauben

  • Zur Gemeinde Jesu gehören weltweit alle Menschen, die Jesus Christus als einzigem Retter und Erlöser vertrauen.
    Zu lesen in Johannes 1,12; 3,16; 17,3
  • Alle Christinnen und Christen brauchen eine Ortsgemeinde, zu der sie verbindlich dazugehörenund sich dadurch gegenseitig dienen, stärken und tragen.
    Apostelgeschichte 2,41 • Römerbrief 12,13 • Hebräerbrief 10,24
  • Christinnen und Christen benötigen Anleitung und Ermutigung zur Gestaltung ihres Glaubenslebens (Predigt, Kennenlernen der Bibel in Kleingruppen oder Seminaren); Erinnerung an das Heilsgeschehen (Abendmahl); gegenseitige Hilfe.
    Apostelgeschichte 2,42
  • Die Gemeinde ist wie ein Körper: Jedes Körperteil dient mit seiner besonderen Aufgabe bzw. seiner Begabung dem ganzen Körper.
    Römerbrief 12,3-8